Brustverkleinerung

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Brustverkleinerung

Die weibliche Brust ist ein Symbol für Weiblichkeit. Oftmals ist es nicht nur die Form, sondern auch die Größe, mit der die Frau unzufrieden ist. Eine zu große Brust stellt nicht nur ein psychisches Problem dar. Die Frau klagt oft auch über körperliche Beschwerden, wie Haltungsschäden, Rücken- oder Nackenschmerzen mit dem Resultat ständiger Muskelverspannungen im Schulter-Nackenbereich. Da dieser Zusammenhang jedoch bis heute wissenschaftlich nicht bewiesen ist, akzeptieren die Krankenkassen dies oft nicht als Grund zur Kostenübernahme einer Brustverkleinerung.

Im Unterschied zu einer hängenden Brust (Mammaptose), bei der im Rahmen einer Bruststraffung die überschüssige Haut entfernt wird, erzielt eine Brustreduktion bei einer übergroßen Brust (Mammahypertrophie) eine Volumenverkleinerung. Oft haben wir es hier mit einem Mischbild zu tun. Die Brust ist zu groß und sie hängt. Deshalb ähnelt sich die Vorgehensweise bei diesen beiden Ausgangssituationen sehr.

Unser Ziel ist es, eine anatomisch schöne, zum Körper passende Brust zu gestalten. Von den unzähligen Techniken, die derzeit für einen solchen Eingriff existieren, werden 10 Methoden am häufigsten angewendet, wobei jeder Arzt sein eigenes Vorgehen individuell gestaltet. Die Unterschiede bestehen vor allem in der Schnittführung und Operationstechnik. Viele Kriterien, wie die Größe der Brust, die Form des Brustkorbs und die gewünschte Körbchengröße bestimmten letztendlich, welches narbensparende Verfahren wir anwenden.

Brustverkleinerungsmethode nach Benelli

Muss nur wenig Brustdrüsengewebe entfernt werden, so eignet sich diese Methode. Hier wird die Brustwarze zirkulär umschnitten, so dass man sie von der Brustdrüse lösen kann. Dieser kleine Schnitt erlaubt das Entfernen von überschüssigem Haut- und Brustdrüsengewebe. Diese Methode hinterlässt leider Fältchen rund um den Warzenhof. Ihr Vorteil liegt in der geringen Narbenbildung. Eine (periareoläre) Straffung in Kombination mit dieser Art der Reduktion lässt insgesamt nur geringe Verkleinerungen zu.

Brustverkleinerung nach Lejour

Eine Standard-Verkleinerungstechnik ist die der belgischen Chirurgin Dr. Madeleine Lejour. Der Schnitt wird um den Warzenvorhof geführt und bogenförmig bis zur Unterbrustfalte verlängert. Das Umschneidungsmuster der Haut entspricht bildlich gesehen einem Schlüsselloch.

Zunächst wird die obere Hautschicht entfernt, ohne dass dabei Blutgefäße verletzt werden, die für die Durchblutung der Brustwarze notwendig sind. Nun kann der Brustdrüsenkörper von der Brustmuskulatur abgehoben werden – und zwar von der Unterbrustfalte aus. Das zu entfernende Volumen, wird kegelförmig aus der Mitte der Drüse entfernt, so dass ein innerer und äußerer Drüsenpfeiler verbleiben. Aus diesen beiden Pfeilern, die miteinander vernäht werden, wird dann eine neue Brust geformt. Nach Anheben und Fixierung der Brustwarze an ihrer neuen Position wird der Hautmantel gestrafft und vernäht. Dabei fältelt sich die senkrechte Hautnarbe aufgrund der narbensparenden, speziellen Nahttechnik.

In Laufe der ersten Monate nach der Operation glättet sich diese Narbe. Nicht selten verbleibt aber leider ein Hautüberschuss (»Dog Ear«) am unteren Pol der Narbe – in Höhe der Brustumschlagsfalte. Dieser kann ein halbes Jahr nach der Operation unter örtlicher Betäubung korrigiert werden.

T- und L-Narben

Andere Brustverkleinerungsmethoden unterscheiden sich hauptsächlich durch die verbleibende Narbe, (T-Narbe, L-Narbe) sowie durch die Lage des operativ entfernten Drüsenanteils und des Drüsenanteils, der an der Brustwarze angehaftet bleibt. Eine T-Narben Technik ist die Operation nach McKissock oder Robbins. Hier trägt ein unterer Drüsenlappen dann die Brustwarze.

„Zentraler Stiel“ -Verfahren

Besonders erwähnenswert ist das »Zentrale Stiel«-Verfahren. Bei dieser Methode werden der Brustwarzenvorhof und die zu entfernenden Hautareale umschnitten und dann die gesamte Brustdrüse freigelegt.
Die Drüse bleibt, anders als bei den restlichen Verkleinerungsverfahren, vollständig auf dem Brustmuskel fixiert. So können die Gefäße erhalten bleiben, die durch die Muskulatur in die Brustdrüse ziehen.

Auch die Brustwarze verbleibt bei diesem Verfahren auf der Brustdrüse, ihre Gefäße und Nerven können so geschont werden. Die Sensibilität bleibt erhalten. Im oberen, äußeren Anteil wird viel Brustvolumen, im unteren Anteil wenig reduziert. Je nach individueller Körperform besteht die Möglichkeit, die Gewebeentfernung anzupassen und die Brust entsprechend zu formen. Die Besonderheit dieser Technik ist die »innere Aufhängeplastik«, der sogenannte »innere BH«. Nachdem die Haut von der Brustdrüse gelöst ist, wird aus der Unterhautschicht der überschüssigen Haut ein schalenförmiger BH gebildet. Nach Formung und Modellierung der Brustdrüse wird diese im unteren Anteil von diesem schalenförmigen BH umhüllt. Diese Stütze verhindert, dass die Brust zu schnell durchhängt und sorgt dafür, dass die Form lange erhalten bleibt.

Durch den geringeren Zug an den Narben bleiben diese meist schmaler. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Stillvermögen bei dieser Methode erhalten bleibt. Der Nachteil hierbei besteht in der Narbenlänge. Dennoch überwiegen bei dieser Variante oft die Vorteile wie Formgebung und Haltbarkeit. Es gibt nur sehr wenige Brustchirurgen, die dieses Verfahren derzeit anwenden, da es ein hohes Maß an Qualifikation und Erfahrung erfordert, diese Operation erfolgreich durchzuführen.

Vor dem Eingriff

Sie sollten ca. 2 Wochen vor der Operation auf Schmerzmittel mit Acetylsalicylsäure, wie Aspirin, verzichten, denn die blutverdünnende Wirkung kann ungewünschtes Nachbluten evozieren. Nikotin und Alkohol sollten Sie vor der Operation enorm reduzieren. Auch über Allergien und Blutgerinnungsstörungen sollten Sie mich direkt im Erstgespräch informieren.

Vor einer Brustvergrößerung sollten Sie in jedem Fall eine Mammografie machen lassen. Idealerweise planen Sie für die Durchführung einer Brustverkleinerung 2 Wochen Urlaub ein.

Vor jeder Brustverkleinerung legen wir genau fest, wie die zukünftige Form der Brust aussehen und wie viel Brustdrüsengewebe entfernt werden soll. Konkret bedeutet das: An der stehenden Patientin zeichnen wir die Schnittlinien mit einem Markierungsstift auf. Die Abstände zu Brust- bzw. Schlüsselbein oder der zukünftigen Brustwarze, werden genau vermessen und aufgezeichnet. Alle Eingriffe führe ich in Vollnarkose durch.

Nach der Brustverkleinerungs-OP

Wie nach jedem chirurgischen Eingriff kann es zu Blutergüssen, Schwellungen und Schmerzen kommen.
Je nach Operationstechnik sind auch eine gefühllose Brustwarze und der Verlust der Stillfähigkeit möglich. Das ist immer dann der Fall, wenn die Brustwarze aufgrund der Größe der Brust zunächst abgenommen und anschließend wieder als Transplantat verpflanzt wird. Die typische Brustverkleinerung gibt es nicht, jedoch eine Fülle von Operationsverfahren, welche individuell angepasst werden müssen.

Je nach Eingriff sollten Sie mit einem Klinikaufenthalt von 3-8 Tagen rechnen. Unmittelbar nach der OP wird der Brustbereich für einige Tage mit einem straff angelegten Tape-Verband fixiert. Die Drainagen, die das Wundwasser abfließen lassen, werden 1-2 Tage nach dem Eingriff entfernt. Das Spannungsgefühl der Brüste wird mit Schmerzmitteln gelindert. Blutergüsse heilen in wenigen Tagen und die angeschwollenen Partien bilden sich innerhalb von einigen Wochen zurück. Die Fäden werden nach 14 Tagen entfernt.

Nach dem Eingriff sind für die Dauer von 6 Wochen körperliche Belastungen (Sport, häusliche und berufliche physisch anstrengende Tätigkeiten) zu vermeiden. Nach Abnahme des Verbandes ist 6 Wochen lang ein sehr gut sitzender, nicht einengender Stütz-BH/Sport-BH zur Unterstützung des Heilungsprozesses sowohl tagsüber als auch nachts zu tragen. Bedenken Sie, dass Sie während dieser Zeit auf dem Rücken schlafen und sehr rücksichtsvoll mit den Brüsten umgehen müssen. Verzichten Sie für weitere 3 Monate auf sogenannte Push-up BH’s und schützen Sie mindestens 6 Monate lang die Operationsnarben vor aggressiven Sonneneinstrahlungen.

Eine intensive Beratung und gute Planung im Vorfeld sind bei einer Brustreduktion unabdingbar. Durch eine korrekte Analyse Ihrer individuellen Wünsche und des medizinischen Befundes können wir gemeinsam ein individuelles Verfahren besprechen, mit dem sich die für Sie als Patientin optimalsten Ergebnisse erzielen lassen.

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